Werkraum

Hier erfolgt auch die Anpas­sung von Hilfs­mit­teln und Schie­nen. Pati­en­ten erler­nen außer­dem dem Umgang mit die­sen Hil­fen in Alltagssituationen

Kraft und Kör­per­wahr­neh­mung wer­den im Werk­raum geschult

Fast alle the­ra­peu­ti­schen Maß­nah­men, die im hand­werk­li­chen und gestal­te­ri­schen Bereich durch­ge­führt wer­den, fin­den im Werk­raum statt. Zum einen sind eine Ver­bes­se­rung des Pla­nungs­ver­mö­gens und der Selb­stän­dig­keit Ziele der hier absol­vier­ten Tätig­kei­ten. Zum ande­ren geht es darum, Kör­per­kraft wie­der auf­zu­bauen oder zu stär­ken. Ein wei­te­res The­ra­pie­ziel, das auf diese Weise erreicht wer­den kann, ist, dass der Pati­ent lernt, seine Kräfte rich­tig zu dosieren.

Eine wich­tige Rolle spielt außer­dem die eigene Kör­per­wahr­neh­mung, die hier geschult wird. So ler­nen Betrof­fene hier das beid­hän­dige Arbei­ten. Bei Kin­dern lässt sich mit Hilfe krea­ti­ver Tätig­kei­ten fest­stel­len, wel­che Hand ihre bevor­zugte Hand ist. Neben die­ser Hän­dig­keits­be­stim­mung lässt sich auch die grund­sätz­lich ange­legte Hän­dig­keit för­dern, wenn ein Kind zwi­schen Links– und Rechts­hän­dig­keit wech­selt und des­we­gen Koor­di­na­ti­ons­stö­run­gen aufweist.